Vitale Gemeinde Sankt Nikolai im Sausal 2030

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Die südsteirische Gemeinde Sankt Nikolai im Sausal im Bezirk Leibnitz startete den Vital Prozess im Februar 2030.

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Initialisierungsphase

Am 8. und 14.Februar 2019 kam der Gemeinderat zum ersten Vital Workshop zusammen, um gemeinsam eine vorläufige Vital Vision für St. Nikolai i. S. zu formulieren.

Diese wurde anschließend am 5.April 2019 in einem ersten Großgruppenworkshop den 120 TeilnehmerInnen aus der Bevölkerung vorgestellt. Diese konnte nun Vorschläge zur Weiterentwicklung der Vision einbringen sowie Ideen für die Zukunft der Gemeinde vorschlagen und ausarbeiten, die in Kleingruppen geclustert wurden. Diese Ideen wurden im Delegiertenworkshop von den Kleingruppendelegierten gesichtet und verdichtet, sodass am Ende 20 Vital Gruppen entstanden, zusammengefasst in 4 Vital Themen.

Die vorläufige Vital Vision wurde daraufhin überarbeitet und gemeinsam mit den Vital Gruppen wiederum der Bevölkerung am 11. Juni 2019 feierlich präsentiert. Die Vision wurde anschließend bestätigt. Während dieser Phase begleitete eine Lehrveranstaltung der Universität Graz den Prozess.


Hauptphase – sich wiederholender Prozess

Im Oktober 2019 bekam die Gemeinde St. Nikolai i. S. dann den Förderzuschlag für Pläne und Entwicklungskonzepte zur Dorferneuerung, sodass der Prozess weitergehen konnte. Im November 2019 trafen sich einige Delegierte zu einem Gruppen-übergreifenden Vital Workshop zur Wiederaufnahme des Partizipationsprozesses.

Während die ersten Leuchtturmprojekte entwickelt wurden und die ersten Schritte in die Umsetzung gingen, analysierten die Vitalizer die Gemeinde und sprachen mit diversen AkteurInnen vor Ort – die Grundlage für das Fachkonzept des Leitbilds, welches bis Ende 2020 ausgearbeitet wird.

Aufgrund der Covid-19-Krise wurde nach Möglichkeit der Beteiligungsprozess virtuell organisiert. Eine Steuerungsgruppe, die über den Beteiligungsprozess hinaus den Vital Prozess überblickt, wurde im Mai 2020 eingerichtet.

Inhaltsverzeichnis

Projektmanagement

Das Projektmanagement erfolgt mit dem Brainflow St. Nikolai im Sausal.

Die Vorlage findet man hier.

Die Vital Vision von St. Nikolai im Sausal 2030

Zusammenleben

Wir wünschen uns einen Prozess der Einbindung, der Mitgestaltung und breiten BürgerInnenbeteiligung in St. Nikolai mit vielen Initiativen, die das kreative Potential der Bevölkerung nutzen und wo sich die Menschen im Ort über die Generationen hinweg gegenseitig unterstützen. So wollen wir im Ort auch sorgenfrei altern können und dafür entsprechende Maßnahmen, wie den „Begegnungsraum der Generationen“ ausprägen. Für unsere Kleinsten und deren Eltern wollen wir einen Treffpunkt in der Natur schaffen, um spielerisch zu lernen, was die Natur uns gibt. Wir wollen eine Vorbildgemeinde werden, was den verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt, dem Klima und unseren natürlichen Ressourcen betrifft und vor allem die heranwachsenden Generationen mit spannenden Projekten dafür begeistern. Mit Entschleunigung wollen wir die Sicherheit im Verkehr vergrößern, was den Ausbau von Rad- und Fußwegen, sowie des öffentlichen Verkehrs bedingt. Jeder im Ort soll am aktiven Leben im Dorf barrierefrei teilnehmen können und sich mit diesem Prozess stark identifizieren können, sodass ein starkes und gleichwertiges Gefühl des Miteinanders entsteht und wir die lebenswerteste Gemeinde in der Region werden.

Bildung - Kultur & Information

Dieser Vital Prozess soll uns bewusstmachen, wie wichtig es ist, uns selbst, sowie dem Anderen immer wieder neu begegnen zu dürfen, sodass sich jeder Einzelne eingeladen fühlt, sich einzubringen, sich gegenseitig zu motivieren, zu aktivieren und miteinander und voneinander zu lernen. Kunst und Kultur ist dabei im besten Sinne Bewusstseinsraum, um Kanäle zu öffnen und Verbindungen in uns und mit anderen zu schaffen. Gesundheit, also mentale und körperliche Fitness, ist uns wichtig. Sie ist mit jedem unserer Schwerpunkte verbunden und damit auch deren Prüfstein. Unser öffentliches Informationssystem soll ein vernetztes Service sein, welches jede Familie so mit einbindet, dass wirklich alle Altersgruppen davon profitieren und sich der Lebenswert in St. Nikolai weiter erhöht. Über die Ergebnisse unseres Vital Prozesses wollen wir lebendig informieren, sodass alle BürgerInnen davon profitieren. Wir wollen sanften Tourismus und Gästen, die uns besuchen, eine ansprechende Beherbergung bieten, sodass sie in unsere Lebenskultur eintauchen und von uns lernen, was eine Vitale Gemeinde ausmacht.

Regionalwirtschaft

Wir wollen unsere natürlichen Ressourcen und regionalen Produkte stärker ausbauen und in unsere Nahversorgung einbinden, sodass Wertschöpfung im Ort bleibt, Gesundheit und Klima geschützt wird und die Menschen lernen, dass der bewusste Umgang mit der Natur und untereinander das Leben bereichert. Ein regelmäßig stattfindender Bauernmarkt soll das ökologisch- nachhaltige Bewusstsein der ProduzentInnenen- und KonsumentInnenen schärfen, aber auch über Saatgut- und Erfahrungstausch die Biodiversität im Ort erhöhen. Wir unterstützen die Ökologisierungsbemühungen unserer Landwirte, damit unser Wasser, unsere Böden, unser Klima und letztendlich unsere Gesundheit davon profitieren. Bei der Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen von außerhalb unserer Region wollen wir den Aspekt Nachhaltigkeit besonders forcieren und eventuell höhere Preise durch Gemeinschaftskaufinitiativen ausgleichen. Bei der Ansiedelung von Betrieben und der Schaffung von Arbeitsplätzen, achten wir darauf, dass sie die Vital Vision unterstützen und vice versa von ihr unterstützt werden. Auch im Themenbereich Geld- & Tauschwirtschaft wollen wir sinnvolle Begleitsysteme schaffen, um Krisenfestigkeit zu erhöhen und alternative Finanzierungsformen zu schaffen.

Umwelt & Innovation

Wir wollen eine individuelle und gemeinsame Umweltgestaltung und laden alle Menschen ein, sich über geeignete Projekte Gedanken zu machen und gemeinsame Initiativen zu starten, um den ökologischen Fußabdruck jedes Einzelnen und von St. Nikolai im Ganzen so zu verkleinern, dass wir im Einklang mit der Natur leben und unser schönes Stückchen Erde für die nachkommenden Generationen sichern. Wir wollen lernen, in diesem verantwortungsvollen Bewusstsein zu konsumieren, der Ressourcenverschwendung Einhalt zu gebieten und Andere zu inspirieren, unserem Beispiel zu folgen. An unseren Vital Stammtischen wollen wir Best-Practice- Lösungen zur regenerativen Energieerzeugung, Initiativen wie Energiefasten und intelligentes Bauen finden und in gemeinsamen Projekten umsetzen. Besonders wichtig ist uns der flächendeckende Ausbau des zukunftssicheren Glasfasernetzes für alle Haushalte, um damit die Strahlenbelastung für Mensch Tier und Pflanze einzudämmen und den Wirtschafts- und Tourismusstandort auch durch die Digitalisierung langfristig zu sichern. Durch die Schaffung von schnellen Arbeits – Kommunikations- und -Lernplätzen verändern wir unsere Verkehrsgewohnheiten, holen uns die weite Welt nach St. Nikolai und es bleibt mehr Zeit für das Wesentliche im Leben.

Der Vital Prozess

Vitalworkshop

Vitalinput

Vitalstammtisch

Gemeinderatssitzung

Die Vital Gruppen

In St. Nikolai wurden je fünf Vital Gruppen in jeder der vier Vital Themen der Vision gebildet (also insgesamt 20 Vital Gruppen), in denen die gesammelten Projektideen gesichtet, weiterentwickelt und zur Umsetzung gebracht werden.

Viele dieser Ideen entstanden in der Initialisierungsphase. Neue Ideen kommen im Laufe der Zeit dazu. Auch können sich Ideen verändern oder zusammen gelegt werden. Manche Ideen wiederum können auch wieder ad acta gelegt werden.

Einige Ideen erfordern auch die Zusammenarbeit der Vital Gruppen.

Das Ziel ist es, bis 2030 möglichst viele Vital Ideen umzusetzen und dabei 2/3 der Bevölkerung zu involvieren.

Hier geht's zur Vorlage, um Vital Ideen einzutragen.

Zusammenleben

zam kuma

zam kuma ist eine niederschwellige Möglichkeit, sich über Themen auszutauschen. Dieser Flyer fasst das Projekt zusammen. Weitere Details gibt es hier.

A1 Inner- und Intergenerationelles

Spielplatz & Treffpunkt (B4)

Lernen in der Natur mit der Natur (B1)

Seniorenhort mit Kindergarten

Repair Café (B1)

mehr Zeit miteinander durch Optimal Digital (D4)'

A2 Jugend

Spielplatz & Treffpunkt (B4)

Lernen in der Natur mit der Natur (B1)

Repair Café (B1)

E-Bike- Schulprojekt'

Vereinsjugend - Jugendverein

A3 Senioren und Seniorinnen

Seniorenhort

gemeinsames betreutes Wohnen

Tagespflege (-betreuung)

Freizeitaktivitäten für Pensionisten =

A4 Sicherheit

Geschwindigkeit

Gehwege Schule / Kindergarten

Shared Space

Knotzkreuzung entschärfen

Werbetafeln - Sichteinschränkungen

Verkehrsregeln - Stop Tafeln

Winterdienst (Privatstrassen)

A4 + A5

A5 Barrierefreiheit

Von A4 Nutzungssicherheit

Von B3 Servicekette für Gäste und Tourismus

Von C1 Bauernmarkt barrierefrei

Von B1 Begegnungsraum

Von D2 Mobilität barrierefrei für Jung und Alt

B Bildung - Kultur - Information

B1 Kultur - Bildung - Kunst

Von Begegnungsbibliothek

Saatgutbörse (C2/B2)

Begegnungszone (B4)

Marktbörse (C2/C1)

Lesungen für Jung und Alt (A1)

Open History (A1)

Fritz Marx Heimatdichter (1913-1985)

Fritz Marx lebte über viele Jahre in St. Nikolai im Sausal, liebte Land und Leute, beobachtete und schrieb.

Fritz Marx erzählt in Versen und Kurzgeschichten Heiteres, Nachdenkliches und manchmal nur alltäglich Banales.

Seine Geschichten sind authentisch und berührend.

1957 erschien sein erstes Buch „Ba uns dahoam“, 1961 folgte das zweite „Drüban Roan.“

Liest man seine Texte, kommt man schnell zum Schluss, dass sich eigentlich gar nicht so viel verändert hat seit damals.

Viele seiner Texte sind heute, 60 Jahre später, noch immer brandaktuell.

Wie zum Bespiel sein Gedicht „Heint und Friagha“ wo ihm damals schon der Fortschritt unheimlich war.

Gleich wie unser heutiges Unbehagen, wenn uns ständig die Technik überholt, immer die Zeit davonläuft und sich unser Hamsterrad immer schneller dreht.


Nachfolgend ein Link ins Wikipedia:

LIMA / Filmvorführungen

Landmark für Kunst /Kultur

Freies Bücherregal

Anfang des Jahres 2021 wird die Bücherbox sehr zentral zwischen Hausarzt und Physiotherapeutin aufgestellt. Das Projekt Büchertauschbox hat sich an schon existierenden Bücherboxen in Graz und Graz Umgebung orientiert. Hier gibt es sehr viele kreative Lösungen in den Bezirken und Gemeinden. In anderen Gemeinden wird dieses Angebot laut Berichten sehr gut angenommen und es gibt einen regen Austausch an Büchern und eine gute Beteiligung der Bevölkerung.


B2 Partizipation & Gemeinsames Lernen

Vital Prozess

B3 Sanfter Tourismus & Gäste

Nahversorgung

Frischeseminar (C4)

Digitale Plattform Sankt Nikolaier Vielfalt (D4)

Digitale Wanderkarten (D4)

Genussralley

E- Bikeverleih

Information für Tourismus

Radwege

Servicekette

B4 Gesundheit & Selbsthilfe

Begegnungsraum (B1)

Vorträge (A5)

Tageszentrum

Digitalisierung

Biodiversität

Soziale Nachbarschaft

B5 E- Gouvernance

Familienservice - App, die BürgerInnenservicestelle für alle

'BürgerInnenversammlungen

'BürgerInnenumfragen nach Schweizer Vorbild'

'Bauenzonen - Naturzonen - Vitale Raumordnung'

'Ideenoptimierung - Vom Geistesblitz zur tatsächlichen Umsetzung'

C Regionalwirtschaft

C1 Nahversorgung

Lieferservice

Zentraler Ort, Bauernmarkt barrierefrei

Hier findet ihr die Beschreibung zum Sankt Nikolaier Bauernmarkt.

Kurse (Backen, Verarbeiten, Obst/ Gemüse)

Betriebsbesichtigungen (Genussralley/ -wanderungen, Tag der offenen Tür)

Nahversorgung im Ort

Kultur- Bildung- Kunst

Vereins- Nahversorgung

C2 Bio- Diversität

Pflanzen ziehen (C1)

Tauschbörse (B1/C1)

C3 Ökologische Landwirtschaft

C4 Arbeitsplätze & Betriebe

Standortsicherung bestehender Betriebe

Ansiedelung neuer Betriebe

C5 alternative Geld- & Tauschwirtschaft

Finanzierungspool

D Umwelt & Innovation

D1 Energie

Energievernetzung

Beratung

Vitalstammtisch "Technologie"

Bewußtseinsbildung

E- Raumplanung

Baustoffökologie

Alternative/ innovative Energieträger

Sharing Modelle

D2 Verkehr

E- Mobilität

Mobilität für Alle

Verkehr im Ort

Schwerverkehr

Privatverkehr

Radwege/ Gehwege

Ist-Mobil

Öffentlicher Verkehrsausbau

Strassenausbau=> Bevölkerungszuwachs

Winterdienst weniger Rollsplitt, weniger Salz=> Reduktion Schadstoffe

Aktivierung älterer Gemeindewege=> Radwege/ Fußgänger + Beschriftung

D3 Ressourcenschonung

Ökologie (D1), Energie (D1), Baustoffe (D5)

D4 Digitalisierung

DSI - Digitalisierungs Sternsinger Initiative

  • Ziel erreicht! Über 500 Anmeldungen für den Glasfaseranschluss.

Internet und Mobilfunkversorgung

Standorte der Mobilfunksender im Raum St. Nikolai i.S. Stand 2019
Glasfaser Technologie Grundlagen
5G Technologie Grundlagen
Initiative "St. Nikolai-5G frei" - Linksammlung

D5 Intelligentes Wohnen

Umwelt & Barrierefreiheit